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Small Business Server 2003 (SBS)

Small Business Server 2003Microsoft Windows Small Business Server 2003 ist ein Netzwerkbetriebssystem, welches speziell für kleine Unternehmen auf den Markt gebracht wurde. Da auch kleine Unternehmen immer höhere Ansprüche an ihre IT-Landschaft stellen und der Mittelstand für Microsoft aufgrund seines immensen Potenzials immer interessanter wird, beinhaltet der Microsoft Windows Small Business Server 2003 Technologien, die ein professionelles Arbeiten ermöglichen wobei der Preis sehr gering im Vergleich zum Einzelerwerb der Mitgliedstechnologien (SQL Server, ISA Server etc) ist.

Editionenunterschiede

Microsoft Windows Small Business Server 2003 R2 ist in zwei Editionen verfügbar, Standard und Premium. Nachfolgend die einzelnen Technologien der beiden Editionen.

Standard Edition

* Microsoft Windows Server 2003 Standard Edition
* Microsoft Exchange Server 2003 Standard Edition
* Microsoft Windows SharePoint Services
* Microsoft Shared Fax
* Microsoft Office Outlook 2003

Premium Edition

Zusätzlich zu den Komponenten der Standard Edition beinhaltet die Premium Edition in der Version R2 weitere Technologien

* Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Standard Edition
* Microsoft SQL Server 2005 Workgroup Edition
* Microsoft FrontPage 2003

Begriffserklärung R2 (Release 2)

Einige Microsoft Serverprodukte wurden im ersten Halbjahr 2006 um einige Funktionen verfeinert. Diese tragen die Bezeichnung „R2“ hinter dem eigentlichen Produktnamen. Beispielsweise „Microsoft Windows Server 2003 R2“ oder auch „Microsoft Windows Small Business Server 2003 R2“.

Technische Unterschiede zwischen R1 und R2

* Erst ab R2 ist der SQL-Server 2005 Workgroup Edition im Paket der Premium Edition enthalten. Der erste Release beinhaltet in der Standardversion eine MSDE und den SQL-Server 2000 Standard in der Premium Edition. Falls man ein Upgrade auf R2 durchführen will, sollte man vorher prüfen, ob alle Installierten Datenbankanwendungen kompatibel zum SQL-Server 2005 sind. Die Installation der SQL-Server 2005 Workgroup Edition ist obligatorisch und kann nicht verhindert werden.
* Aktualisierungsdienste (Green-Check) wurden eingeführt. Dieses Feature unterstützt Administratoren dabei Microsoft Software unternehmensweit auf dem neusten Stand zu halten, was das Windows Update anbelangt. Es handelt sich dabei faktisch um eine Integration des WSUS in den Small Businessserver 2003 R2. Diese WSUS-Version ist beschränkt auf zwei Gruppen, Computer und Server. Die Verwaltung ist in die SBS-Verwaltungskonsole integriert und durch vorgegebene Verteilregeln einfach handhabbar.
* Die Mailboxgröße pro Mailbox auf dem Microsoft Exchange Server wird von 16 auf 75 Gigabyte erhöht. Diese Erweiterung ist dadurch bedingt, dass der im Microsoft Small Business Server 2003 enthaltene Exchange Server 2003 Standard auf dem Datenträger des zweiten Release das Service Pack 2 für Exchange Server bereits enthält. Dieses Service Pack ist für die Erweiterung von 16 auf 75 Gigabyte verantwortlich.
* SBS 2003 R2 enthält File Server Ressourcen Management. Dies ermöglicht Kontingentverwaltung (Quotas) auf Ordnereben, Dateiprüfung nach Dateinamensendung (File-Screening) z.B. Blockieren multimedialer Inhalte für bestimmte Ordner, und Speicherplatzberichte für Quotas und Dateiprüfung.
* SBS 2003 R2 enthält nicht Distributed File System Replication DFRS, was zusammen mit den anderen Releases des Windows Server 2003 R2 eingeführt worden ist. SBS 2003 R2 muss sich nach wie vor mit dem normalen DFS begnügen und mit seinen Einschränkungen bzgl. Standortübergreifender Replikation (fehlende Bandbreitenoptimierung).
* Auch die R2-Version des SBS ist rein 32-Bit-Software. Erst der für 2008 erwartete Nachfolger ‚Cougar‘ wird rein 64-Bit-Software sein und dann auch entsprechende Hardware voraussetzen.

Lizenztechnische Unterschiede zwischen R1 und R2

Unter Verwendung des Microsoft Small Business Server 2003 R1 gilt:

* Die Small Business Server CALs gestatten Benutzern/Geräten auf weitere Windows Server innerhalb des Netzwerks zuzugreifen.
* Die Small Business Server CALs gestatten nicht den Zugriff auf weitere Exchange oder SQL-Server innerhalb des Netzwerks.

Unter Verwendung des Microsoft Small Business Server 2003 R2 gilt:

* Die Small Business Server CALs gestatten Benutzern/Geräten auf weitere Windows Server innerhalb des Netzwerks zuzugreifen.
* Die Small Business Server CALs gestatten den Zugriff auf weitere Exchange Server 2003 Standard und SQL-Server 2005 Workgroup Edition innerhalb des Netzwerks. Diese Regel gilt jedoch nur für diese beiden Produkte, die sich innerhalb des gleichen Netzwerks befinden wie der Small Business Server.

Lizenzierung

Im Lieferumfang befinden sich fünf sogenannte CALs (Client Access License). Das bedeutet, dass fünf Benutzer oder Computer Zugriff auf die vom Server zur Verfügung gestellten Ressourcen haben. Gängig ist es die Lizenzierung pro Benutzer und nicht pro Gerät zu betreiben. In Betrieben, die Schichtbetrieb betreiben, kann jedoch die Lizenzierung pro Gerät von finanziellem Vorteil sein.

Eine CAL für einen Benutzer erlaubt es jede der im Lieferumfang enthaltenen Technologien des Small Business Server 2003 in vollem Umfang zu nutzen. Da der Small Business Server auf kleine und mittelgroße Betriebe ausgelegt ist, beinhaltet die Software eine Beschränkung auf 75 CALs.

Bei mehr als 5 CALs sollte die empfohlene Systemanforderung eingehalten werden, da sonst eine Verlangsamung des Servers auftreten kann.

Mit Hilfe des Transitionpacks kann der Small Business Server 2003 in seine Einzelkomponenten überführt werden. Nach Anwendung des Transitionpacks besitzt man sowohl technisch als auch lizenzrechtlich die Basiskomponenten des SBS2003 in seiner jeweiligen Version. Die Beschränkungen des SBS2003 gegenüber den Basiskomponenten sind dann aufgehoben. Das betrifft vor allem die Lizenzanzahlbeschränkung auf 75 CAL und die Rollenbeschränkung des Servers. Auch die Terminalservices stehen danach zur Verfügung, man erhält aber durch das Transitionpack keine TSCAL.

Sonstige technische Informationen

* Sämtliche Komponenten des Microsoft Windows Small Business Server 2003 sind auf einem physikalischem Computer zu installieren. Es ist nicht gestattet, bzw unmöglich eine Mitgliedstechnologie auf einem anderen Computer zu installieren, ohne diese separat zu lizenzieren.
* Der Microsoft Windows Small Business Server 2003 muss der erste Domänencontroller der Domäne sein. Die Domäne darf weitere Domänencontroller enthalten.
* Zusätzliche DC (Keine SBS) an entfernten Standorten mit Replikation sind möglich und erlaubt.
* Der Microsoft Windows Small Business Server 2003 unterstützt keine Terminalserverfunktionalitäten, obgleich diese Bestandteil des Windows Server 2003 sind, auf denen der Microsoft Windows Small Business Server 2003 technisch gesehen basiert. Es ist jedoch möglich zu Wartungszwecken bis zu drei Remotedesktopverbindungen gleichzeitig zum Server aufzubauen (zwei neue Verbindungen und eine zur Übernahme der Konsole).
* Es ist möglich Terminalservices auf einem weiteren Server in der Domäne bereitzustellen. Dieser Server darf kein SBS sein. Dies kann sogar ein virtueller Server in einem Microsoft Virtual Server 2005 auf dem SBS sein.

Gerne richten wir Ihnen einen Server ein. Auch die Umstellung Ihres vorhandenen Netzwerks auf einen SBS-Netzwerk erledigen wir. Dies lohnt sich oft bereits ab 3 Arbeitsplätzen. Gerne besprechen wir mit Ihnen die Vorteile und erstellen Ihnen ein Angebot!

Hosting und Websiteerstellung in Hamburg

Unter Hosting versteht sich die Unterbringung von Internetprojekten, die sich in der Regel auch öffentlich durch das Internet abrufen lassen. Diese Aufgabe übernehmen Internet-Dienstleistungsanbieter (Provider oder Webhoster) die Webspeicher, Datenbanken, E-Mail-Adressen und weitere Produkte anbieten und zum Austausch von Daten durch das Internet dienen. Diese Anbieter legen üblicherweise auf Ihren Webservern die durch den Kunden z. B. per FTP Upload hochgeladenen Webseiten ab, übernehmen ggf. auch die Registrierung von TLDs und die Bekanntmachung per DNS.

Zu den Dienstleistungen können gehören:

  • Bereitstellung von Webspeicher, Webhosting
  • Bereitstellung von Webdatenbanken, wie z. B. MySQL oder Oracle
  • Registrierung von TLDs
  • E-Mail-Hosting
  • Bereitstellung kompletter Shopsysteme
  • Bereitstellung kompletter CMS, wie z. B. Typo3 oder Mambo und phpwcms

Der durch den Webhoster angebotetene Webspeicher wird durch den Kunden üblicherweise zur Veröffentlichung der eigenen Webseiten genutzt. Hierzu können gehören:

  • private Webseiten,
  • kommerzielle Internetprojekte,
  • sowie Firmenwebseiten

und komplexe Programme oder Anwendungen, die aus den verschiedensten Script- und Programmiersprachen wie z. B. PHP, ColdFusion, Perl, Python, C, Ruby oder auch Java entstehen können.

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Das Leistungsspektrum eines Systemhauses, das als Komplettanbieter auf dem Markt auftritt, umfasst auf allen Wertschöpfungsebenen

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  • die Anpassung bestehender, zugekaufter Fremdanwendungen wie ERP und CRM an die individuellen Bedürfnisse des Kunden und seiner Branche.
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